Willkommen auf dem blog von linux-befehle.org !

Um nach einem bestimmten Befehl zu suchen, kannst du die Funktion "Blog durchsuchen" oben links auf dieser Seite verwenden (Allerdings funktioniert die interne Google-Suche nicht wirklich gut).

To look for a specified command please use the search top left on this site. (Maybe not working correctly.)



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1K2A3JuxRh9y4PtCvxqF51xdjMeJE3ubFu

kbd_mode

kbd_mode [OPTIONEN]

gibt den aktuellen Tastaturmodus aus oder ändert ihn. Zur Verfügung stehen UNICODE, RAW, MEDIUMRAW oder XLATE.

-a setzt den Tastaturmodus auf XLATE

-k setzt den Tastaturmodus auf MEDIUMRAW

-s setzt den Tastaturmodus auf RAW

-u setzt den Tastaturmodus auf UNIMODE

dmesg

dmesg
zeigt Nachrichten vom Kernel Buffer an

cal

cal -3
zeigt einen Kalender mit dem Vormonat, dem aktuellen Monat und dem Folgemonat an


cal -m
zeigt einen Kalender mit Montag als erstem Wochentag an


cal -y
zeigt einen Kalender für das komplette Jahr an


cal -j
zeigt den julianischen Kalender im Terminal an


cal
zeigt einen Kalender im Terminal an

ppmtopgm

djpeg "original.jpg" | ppmtopgm | cjpeg -qual 70 >"ziel.jpg"
wandelt ein mehrfarbiges Bild in Schwarz-Weiss um und speichert mit einem Komprimierungsfaktor von 70

lastlog

lastlog
zeigt an, wer sich wann zuletzt eingeloggt hat

lastlog -u BENUTZER
zeigt an, wann sich der entsprechende BENUTZER zuletzt eingeloggt hat

lastlog -t n
zeigt an, wer sich innerhalb der letzten n Tage wann zuletzt eingeloggt hat

printenv

gibt sämtliche Umgebungsvariablen aus.

xman

xman
ruft die man-Dateien in einer grafischen Oberfläche auf

yes

yes
gibt dauerhaft "yes" aus. Das kann sinnvoll sein, wenn ein anderen Programm immer eine Bestätigung mit Yes erfordert. So kann man die Ausgabe von Yes an die EIngabe des anderen Programms umleiten und ersparrt sich so die manuelle bestätigung jeder einzelnen Zeile.

xkill

xkill
ist dazu geeignet, Programme mit grafischer Oberfläche zu beenden, wenn diese z.B. nicht mehr auf Eingaben reagieren. Einfach xkill in der Shell eingeben und dann das Fenster der entsprechenden Anwendung anklicken

write

write username
ermöglicht es, einem anderen Benutzer eine Nachricht zu senden. Nach der Ausführung des Kommandos werden alle eingegebenen Zeichen bis STRG+D zum Terminal des angegebenen Benutzers übertragen.

who

who
gibt an, welche Benutzer eingeloggt sind


who -m
gibt den Benutzernamen der gerade aktiven Konsole an. Entspricht who am i


who [optionen]
zeigt an, welche Systembenutzer eingeloggt sind.

whoami

whoami
zeigt den eigenen Benutzernamen an.

which

which [Programmname]
dient zum Auffinden des Verzeichnisses, in welchem das betreffende Programm gespeichert ist

whereis

whereis datei
durchsucht alle üblichen Pfade für Binärdateien, man-Dateien und Quellcode nach dem angegebenen Dateinamen. whereis ist weniger gründlich als find, aber deutlich schneller. Die man-Seite zu whereis listet auf, welche Verzeichnisse durchsucht werden.

whatis

whatis SUCHWORT
dient zum Durchsuchen der Kurzbeschreibungen der in der whatis-Datenbank verfügbaren Manpages. Für jeden Treffer wird eine einzeilige Beschreibung auf der Standardausgabe ausgegeben.

wget

wget -b
führt den Download als Hintergrundprozess durch und schreibt alle Statusmeldungen in die Datei wget-log.


wget -c
nimmt einen unterbrochenen Download wieder auf.


wget -q
verzichtet auf die Ausgabe von Statusmeldungen (quiet)


wget -t n bzw. --tries=n
unternimmt bei einem Verbindungsabbruch n Versuche. Mit -t 0 versucht wget solange sein Glück, bis der Download gelungen ist, oder das Kommando abgebrochen wird.


wget [optionen] url1 url2 ...
lädt Dateien von HTTP-, HTTPS- und FTP-Servern herunter. wget kann unterbrochene Downloads wieder aufnehmen, rekursiv Links verfolgen und eignet sich zur Automatisierung von Downloads.

watch

watch --difference
zeigt an, was sich seit dem letzten Aufruf geändert hat. Bei der Option --difference werden die Änderungen kumulativ angezeigt.


watch --interval Sekunden
führt einen Befehl alle n Sekunden aus


watch -d
zeigt an, was sich seit dem letzten Aufruf geändert hat. Gut zu beobachten bei watch -d date


watch -n Sekunden
führt einen Befehl alle n Sekunden aus


watch BEFEHL
führt einen Befehl solange wiederholt aus, bis der Prozess abgebrochen wird. Das Standardintervall beträgt 2 Sekunden

wc

wc -c [Datei]
gibt die Anzahl der Zeichen der entsprechenden Datei aus.


wc -l [Datei]
gibt die Anzahl der Zeilen der entsprechenden Datei aus.


wc -w [Datei]
gibt die Anzahl der Worte der entsprechenden Datei aus.


wc [Datei]
gibt die Anzahl der Zeilen, Worte und Zeichen der entsprechenden Datei aus.

wait

wait [prozessnummer]


wartet auf das Ende des angegebenen Hintergrundprozesses. Wenn keine Prozessnummer angegeben wird, wartet das Kommando auf das Ende aller laufenden, von der Shell gestarteten Hintergrundprozesse.

w

w
zeigt an, welche Systembenutzer eingeloggt sind.


w -h
zeigt an, welche Systembenutzer eingeloggt sind. Bei -h wird die Kopfzeile weggelassen.

vdir

vdir --all
zeigt auch versteckte Dateien an


vdir --color=never
zeigt den Inhalt des Verzeichnis ohne verschiedene Farben an


vdir --full-time
zeigt die Zeiten vollständig an, statt sie abzukürzen


vdir -A
liefert eine ausführliche Liste des Verzeichnisinhaltes, allerdings werden . und .. nicht angezeigt


vdir -a
zeigt auch versteckte Dateien an


vdir -B
ignoriert Backup-Dateien (Dateien, die ~ enden) bei der Ausgabe


vdir -b
zeigt undarstellbare Zeichen als Oktalzahl an


vdir -C
gibt die Dateinamen spaltenweise aus (Standardeinstellung)


vdir -c
führt zu einer Sortierung anhand der letzten Statusänderung (nicht die Änderung des Inhaltes)


vdir -f
sortiert die Dateinamen aufgrund ihrer physikalischen Position im Verzeichnis


vdir -G
unterdrückt den Gruppennamen bei der Ausgabe im erweiterten Format


vdir -h
zeigt die Dateigrössen in Kilobyte und Megabyte an


vdir -i
gibt zusätzlich die Inode-Nummer jeder Datei an


vdir -k
führt zu einer Ausgabe der Dateilänge in KByte


vdir -m
führt zu einer durch Kommata getrennten Namensliste


vdir -n
führt zu einer Ausgabe der Gruppen- und Benutzer-ID statt der entsprechenden Namen


vdir -o
führt zu einer Ausgabe ohne den Gruppennamen


vdir -q
zeigt undarstellbare Zeichen als Fragezeichen an


vdir -S
sortiert die Dateinamen aufgrund ihrer Grösse absteigend


vdir -s
führt zu einer Darstellung der Dateinlänge in 512-Byte-Blöcken


vdir -U
gibt den Verzeichnisinhalt unsortiert aus


vdir -X
führt zu einer Sortierung aufgrund der Dateinamenserweiterung


vdir [Optionen] [DATEIEN]
liefert eine ausführliche Auflistung des Verzeichnisinhaltes und ist vergleichbar mit ls -lb. Für vdir gelten dieselben Optionen wie für ls.

users

users
zeigt alle angemeldeten Benutzer an.

userdel

userdel -r
löscht auch das gesamte Heimatverzeichnis sowie die Mail-Inbox des Benutzers.


userdel name
dient dazu, den Benutzeraccount zu löschen

uptime

uptime
zeigt die Prozessorauslastung und -laufzeit an

updatedb

updatedb
dient zum Aktualisieren der Datenbank, die mit dem Befehl "locate" durchsucht wird (root-Rechte erforderlich).

uname

uname -a
gibt Kernel-Informationen aus

unalias

unalias -a
dient zum Entfernen aller Aliase


unalias (NAME)
dient zum Entfernen des entsprechenden NAMENS aus der alias-Liste

type

type [BEFEHL]
gibt Informationen darüber aus, ob es sich bei dem BEFEHL um einen UNIX-Befehl, einen Alias, ein Shell-Schlüsselwort, eine Shell-Funktion oder einen eingebauten Befehl handelt

tty

tty
gibt den Dateinamen des verbundenen Terminals auf der Standardausgabe an

touch

touch [bestehende Datei]
verändert den Zeitstempel der bestehenden Datei.


touch [neue Datei]
erzeugt die leere Datei [neue Datei]

top

top
zeigt die höchsten Ressourcenverbraucher an

tload

tload
zeigt die mittlere Systemlast in einer einfachen ASCII-Grafik im Terminal an


tload -d n
bestimmt die Verzögerung zwischen zwei Updates in n Sekunden


tload tty
zeigt die mittlere Systemlast in einer einfachen ASCII-Grafik in dem als tty angebenenen Terminal an

tailf

tailf DATEI
gibt die letzten 10 Zeilen der DATEI aus und wartet dann, ob die Datei wächst. Wird beispielsweise verwendet, um Logdateien zu verfolgen.

times

times
gibt die aufgelaufenen Prozesslaufzeiten getrennt nach System und Benutzer aus

time

time BEFEHL
führt den angegebenen Befehl aus und gibt die Summen für die Systemzeit, die Benutzerzeit und die verstrichene Zeit aus.

tail

tail -c n
erzeugt die Ausgabe der letzten n Zeichen einer Datei


tail -n N
erzeugt die Ausgabe der letzten N Zeilen einer Datei


tail -q
verhindert die Ausgabe der Dateinamen als Kopfzeile


tail -v
führt zur Ausgabe des Dateinamens vor der Ausgabe


tail [optionen] [Datei]
gibt die letzten zehn Zeilen einer Datei aua

tac

tac DATEI
gibt die angebene DATEI rückwärts aus

sum

sum datei
berechnet eine 16-Bit-Prüfsumme und ermittelt die Anzahl der Blöcke, die die Datei auf der Festplatte belegt.

startx

startx
startet das X-Window-System und eine grafische Benutzeroberfläche

shutdown

shutdown -c
bricht einen bereits eingeleiteten shutdown-Vorgang ab (sofern das noch möglich ist).


shutdown -f
bewirkt das Gleiche wie shutdown -r, nur schneller.


shutdown -F
bewirkt eine Überprüfung der Dateisysteme beim nächsten Neustart. shutdown erzeugt zu diesem Zweck die Datei /forcefsck. Ist sie vorhanden, wird bei den meisten Distributionen beim Neustart eine Dateisystemüberprüfung ausgelöst.


shutdown -h
hält das System nach dem Herunterfahren an. Der Rechner reagiert dann nicht mehr auf Eingaben. Auf dem Bildschirm erscheint die Meldung system halted. Der Rechner kann anschliessend ausgeschaltet werden.


shutdown -n
führt den shutdown besonders schnell aus (unter Umgehung der INIT-V-Prozesse).


shutdown -r
veranlasst nach dem Herunterfahren des Systems einen Neustart.


shutdown -t sekunden
bestimmt, wie lange zwischen der Warnnachricht und dem Kill-Signal für die Prozesse gewartet werden soll (normalerweise zwanzig sekunden).


shutdown [optionen] zeitpunkt [nachricht]
fährt den Rechner hinunter. Als Zeitpunkt muss entweder eine Uhrzeit (hh:mm), die Anzahl der Minuten gerechnet von der aktuellen Zeit (+m) oder das Schlüsselwort now (also sofort) angegeben werden. shutdown kann nur von root ausgeführt werden.

rm

rm -f
löscht ohne Rückfragen (auch Verzeichnisse). VORSICHT!


rm -i bzw. --interactive
zeigt vor dem Löschen jeder einzelnen Datei eine Rückfrage an


rm -r bzw. -R bzw. --recursive
löscht auch Dateien in allen Unterverzeichnissen (VORSICHT!). Wenn dabei der gesamte Inhalt des Unterverzeichnisses gelöscht wird, wird auch das Unterverzeichnis selbst eliminiert.


rm -v bzw. --verbose
erklärt die durchgeführten Tätigkeiten.


rm [DATEI]
löscht die angegebene Datei .


rm [optionen] dateien
löscht die angebenen Dateien. Verzeichnisse werden, sofern nicht die Option -r verwendet wird, nicht gelöscht.

rev

rev DATEI
führt zu einer umgedrehten Ausgabe der Zeilen der DATEI auf der Standardausgabe. Ohne Angabe einer Datei liest dieser Befehl von Standardeingabe

reset

reset
löscht den Inhalt des Bildschirmes. Das Terminal wird hierbei in den Einschaltzustand zurückgesetzt.

rename

rename ALT NEU DATEI(EN)
dient zum Umbenennen von Dateien. Beispielsweise werden alle Dateien in der Form pNUMMER.jpg durch den Aufruf von rename p Januar *jpg in JanuarNummer.jpg umgenannt

reboot

reboot
führt zu einem Neustart des Systems (root-Rechte erforderlich).


reboot -d
verhindert einen Eintrag in die Datei /var/log/wtmp


reboot -f
ruft auch dann reboot auf, wenn eigentlich shutdown aufgerufen werden würde


reboot -i
fährt vor dem Neustart die Netzwerk-Interfaces herunter


reboot -n
verhindert den Aufruf von sync


reboot -w
führt keinen Neustart durch, sondern schreibt nur einen Eintrag in die Datei /var/log/wtmp

rdjpgcom

rdjpgcom
zeigt eventuell vorhandene Kommentare in JPGs an

quotastats

quotastats
gibt einen Bericht über die vom Kernel gesammelten Quotenstatistiken aus (root-Rechte erforderlich)

pwd

pwd
zeigt das Verzeichnis an, in dem man sich aktuell befindet

ps

ps -AF
gibt Informationen über die laufenden Prozesse aller Benutzer inklusive Pfadangaben aus.

pstree

pstree
gibt die laufenden Prozesse als Verzeichnisbaum aus, aus dem sich ersehen lässt, welche Kindprozesse ein bestimmter Prozess hat.

pidof

pidof -o
liefert auch die Prozessnummern von laufenden Scripts.


pidof programmname
ermittelt die Prozessnummer für ein laufendes Programm.

passwd

passwd
ändert das Passwort des aktuellen Benutzers

oclock

oclock
zeigt eine Analoguhr an

nl

nl DATEI
gibt die DATEI mit Zeilennummern aus.

netstat

netstat
zeigt den Netzwerkstatus an (TCP/IP-Befehl)

mv

mv [DATEI] [VERZ]
verschiebt Datei [DATEI] ins Verzeichnis [VERZ]


mv [DATEI1] [DATEI2]
benennt Datei [DATEI1] in [DATEI2] um

mount

mount
zeigt alle gemounteten Partitionen und Geräte an.


mount --move ALTES VERZEICHNIS NEUES VERZEICHNIS
dient zum Verschieben eines eingehängten Gerätes. Optionen und unterhalb eingehängte Dateisysteme bleiben hierbei erhalten.


mount -a
dient zum Einhängen aller in der /etc/fstab genannten Dateisysteme


mount -f
täuscht ein Einhängen nur vor. Dient zur Überprüfung des Gerätes und der Verzeichnisse


mount -l
gibt die Dateisystem-Label aus, soweit diese verfügbar sind


mount -n
verhindert einen Eintrag des Einhängen in /etc/mtab

more

more -n [Datei]
zeigt jeweils n Zeilen der Datei an


more [DATEI]
zeigt den Inhalt der Datei seitenweise in der Shell an


more +n [Datei]
zeigt die Datei ab den n-ten Zeile an.

modinfo

modinfo [MODULNAME]
gibt Information über entsprechende Modul aus

mkdir

mkdir -p Verzeichnis1/Verzeichnis2/Verzeichnis3
dient zum Anlegen von Unterverzeichnissen in einem nicht-existenten Verzeichnis. In diesem Fall ist Verzeichnis 3 ein Unterverzeichnis von Verzeichnis 2, welches wiederum ein Unterverzeichnis von Verzeichnis 1 ist


mkdir verzeichnis
dient zum Erstellen eines neuen Verzeichnisses

md5sum

md5sum dateien
md5sum berechnet Prüfsummer zu allen angegebenen Dateien. Diese können dazu verwendet werden, um nach der Übertragung einer Datei sicherzustellen, dass die Datei unverändert ist.

man

man -a
zeigt der Reihe nach alle gleichnamigen man-Seiten an.


man -f schlüsselwort
zeigt die Bedeutung eines Schlüsselwortes an. Entspricht dem Kommando whatis thema.


man -k schlüsselwort
zeigt eine Liste aller vorhandenen man-Texte an, in denen das Schlüsselwort vorkommt. Entspricht dem Kommando apropos thema.


man [gruppe] [optionen] name
man zeigt Online-Informationen zum angegebenen Kommando bzw. zur angegebenen Datei an. Durch die Angabe einer Gruppe kann die Suche eingeschränkt werden. Wichtige Gruppen sind 1 (Benutzerkommandos), 5 (Konfigurationsdateien) und 8 (Kommandos zur Systemadministration)

cp

cp -a bzw. --archive
behält möglichst alle Attribute der Dateien bei. -a ist eine Abkürzung für -dpR.


cp -b bzw. --backup
benennt bereits vorhandene Dateien in Backup-Dateien um (Dateiname plus ~), anstatt sie zu überschreiben.


cp -d bzw. --dereference
kopiert bei Links nur den Verweis, nicht aber die Datei, auf die der Link zeigt.


cp -i bzw. --interactive
verhindert, dass vorhandene Dateien ohne Rückfrage überschrieben werden.


cp -l bzw. --link
erstellt feste Links (hard links), anstatt die Dateien zu kopieren


cp -p bzw. --preserve
lässt die Informationen über den Besitzer, die Gruppenzugehörigkeit, die Zugriffsrechte und den Zeitpunkt der letzten Änderung unverändert. Ohne diese Option gehört die Kopie demjenigen, der cp ausführt.


cp -R bzw. --recursive
kopiert auch Unterverzeichnisse und die darin enthaltenen Dateien.


cp -s bzw. --symbolic-link
erstellt symbolische Links, anstatt die Dateien oder Verzeichnisse zu kopieren.


cp -u bzw. --update
kopiert Dateien nur dann, wenn dabei keine gleichnamige Datei mit neuerem Datum überschrieben wird.


cp [DATEI1] [DATEI2]
kopiert Datei [DATEI1] in Datei [DATEI2]

lsusb

lsusb -t
rückt die Ausgabe baumartig ein und verdeutlicht so, an welchem Bus welches Gerät angeschlossen ist.


lsusb -v
liefert ausführliche Informationen zu jedem Gerät.


lsusb [optionen]
liefert Informationen über alle angeschlossenen USB-Geräte

lspci

lspci -tv
liefert eine baumförmige Geräteliste, die deutlich macht, wie die Geräte miteinander verbunden sind.


lspci -v bzw. -vv bzw. -vvv
liefert noch mehr Details.


lspci [optionen]
liefert Informationen über den PCI-Bus und alle daran angeschlossenen Geräte

lsmod

lsmod
liefert eine Liste aller Module, die momentan in den Kernel geladen sind

ls

ls
liefert eine kurze Liste des Verzeichnisinhaltes


ls --all
zeigt auch versteckte Dateien an


ls --color=never
zeigt den Inhalt des Verzeichnis ohne verschiedene Farben an


ls --full-time
zeigt die Zeiten vollständig an, statt sie abzukürzen


ls -1
zeigt den Verzeichnisinhalt zeilenweise an


ls -a
zeigt auch versteckte Dateien an


ls -A
liefert eine ausführliche Liste des Verzeichnisinhaltes, allerdings werden . und .. nicht angezeigt


ls -al
: außer dem Namen werden der Typ, die Rechte, die Anzahl der Hardlinks, der Besitzer, die Gruppe, die Größe und die Zeitmarke angezeigt (auch normalerweise versteckte Dateien)


ls -B
ignoriert Backup-Dateien (Dateien, die ~ enden) bei der Ausgabe


ls -b
zeigt undarstellbare Zeichen als Oktalzahl an


ls -C
gibt die Dateinamen spaltenweise aus (Standardeinstellung)


ls -c
führt zu einer Sortierung anhand der letzten Statusänderung (nicht die Änderung des Inhaltes)


ls -c -lt
sortiert den Verzeichnisinhalt in der Reihenfolge der letzten Änderung.


ls -d
zeigt die Verzeichnisnamen an, nicht aber deren Inhalte


ls -F
gibt hinter jedem Verzeichnisnamen einen Slash (/), hinter jeder ausführbaren Datei einen Stern (*) und hinter jedem symbolischen Link ein @ aus


ls -f
sortiert die Dateinamen aufgrund ihrer physikalischen Position im Verzeichnis


ls -g
liefert das gleiche Ergebnis, wie ls -l, nur ohne Ausgabe der Benutzergruppe.


ls -G
unterdrückt den Gruppennamen bei der Ausgabe im erweiterten Format


ls -h
zeigt die Dateigrössen in Kilobyte und Megabyte an


ls -i
gibt zusätzlich die Inode-Nummer jeder Datei an


ls -k
führt zu einer Ausgabe der Dateilänge in KByte


ls -l
liefert eine ausführliche Liste des Verzeichnisinhaltes


ls -la
alle Dateien des Verzeichnisses ausführlich auflisten


ls -m
führt zu einer durch Kommata getrennten Namensliste


ls -n
führt zu einer Ausgabe der Gruppen- und Benutzer-ID statt der entsprechenden Namen


ls -o
führt zu einer Ausgabe ohne den Gruppennamen


ls -q
zeigt undarstellbare Zeichen als Fragezeichen an


ls -R
zeigt auch den Inhalt der Unterverzeichnisse an


ls -r
zeigt den Inhalt in umgekehrter Reihenfolge an


ls -s
führt zu einer Darstellung der Dateinlänge in 512-Byte-Blöcken


ls -S
sortiert die Dateinamen aufgrund ihrer Grösse absteigend


ls -t
sortiert den Verzeichnisinhalt in der Reihenfolge der letzten Änderung.


ls -u
sortiert den Verzeichnisinhalt in der Reihenfolge des letzten Zugriffs.


ls -U
gibt den Verzeichnisinhalt unsortiert aus


ls -X
führt zu einer Sortierung aufgrund der Dateinamenserweiterung


ls -x
zeigt den Verzeichnisinhalt spaltenweise an

lprm

lprm -Pname
gibt die Warteschlange an.


lprm [optionen] [id]
bricht den aktuellen bzw. den durch die ID-Nummer angebenen Druckjob ab.

lpinfo

lpinfo -l
liefert besonders ausführliche Informationen. Die Option muss mit -m oder -v kombiniert werden.


lpinfo -m
liefert eine Liste aller verfügbaren Druckertreiber.


lpinfo -v
liefert eine Liste aller bekannten Druck-Devices.


lpinfo [optionen]
liefert die für CUPS verfügbaren Devices und Treiber auf.

logout

logout
dient zum Verlassen der Shell.

logname

logname
zeigt den Login-Namen (Benutzernamen) an

locate

locate [Suchbegriff]
findet alle Dateien, in denen der gewählte Suchbegriff vorkommt. Die locate-Datenbank sollte regelmässig unter root-Rechten mit dem Befehl "updatedb" aktualisiert werden.

less

less [DATEI]
wie more, man kann aber auch nach oben blättern

lastb

lastb [Optionen] [Benutzername] [tty-Nummer]
zeigt eine Liste der letzten gescheiterten Login-Vorgänge an (Die Liste steht in der Datei /var/log/btmp) . Es können die gleichen Optionen und Argumente wie bei last verwendet werden.

last

last -a
zeigt den Hostnamen, von dem die Logins ausgingen an


last -d
zeigt den Hostnamen und die IP-Adresse, von dem die Logins ausgingen an


last -f DATEI
liest eine Liste der Logins aus der angegeben Datei (Voreinstellung: /var/log/wtmp)


last -i
zeigt den Hostnamen und die IP-Adresse an


last -n
zeigt eine n Einträge lange Liste der letzten Login-Vorgänge an


last -R
zeigt den Hostnamen, von dem die Logins ausgingen NICHT an


last -x
zeigt den Shutdown und Runlevel-Meldungen an


last [Optionen] [Benutzername] [tty-Nummer]
zeigt eine Liste der letzten Login-Vorgänge an

killall5

killall5
ist das Äquivalent zu killall im Runlevel V. Es beendet alle Prozesse, von denen es nicht selbst abhängig ist.

killall

killall [Prozessname]
beendet alle Prozesse des entsprechenden Programmes

kill

kill [PID]
beeendet den PRozess mit der entsprechenden Prozessnummer.

jobs

jobs
zeigt alle Jobs an, die auf der aktuellen Shell laufen

iwconfig

iwconfig
zeigt Informationen zum WLAN an

isovfy

isovfy ISOIMAGE
prüft die Integrität des angegebenen Images und schreibt das Ergebinis in die Standardausgabe

insmod

insmod [MODULNAME]
startet das angegebene Modul.

init

init 0
dient zum Wechsel in den Runlevel 0 (System herunterfahren)


init 1
dient zum Wechsel in den Runlevel 1 (Einzelbenutzer-Modus ohne grafische Oberfläche und Netzwerkunterstützung)


init 2
dient zum Wechsel in den Runlevel 2 (Mehrbenutzer-Modus ohne grafische Oberfläche und Netzwerkunterstützung)


init 3
dient zum Wechsel in den Runlevel 3 (Mehrbenutzer-Modus ohne grafische Oberfläche aber mit Netzwerkunterstützung)


init 4
kann vom Administrator frei definiert werden.


init 5
dient zum Wechsel in den Runlevel 5 (Mehrbenutzer-Modus mit grafischer Oberfläche und Netzwerkunterstützung)


init 6
dient zum Wechsel in den Runlevel 6 (System neu starten)

info

info [befehl]
ruft die man-Seite des entsprechenden Befehls auf.

ifconfig

ifconfig
zeigt Informationen über das Netzwerk an

id

id
gibt deinen Benutzernamen und die Gruppenmitgliedschaften aus

hostname

hostname [name]
liefert den aktuellen Netzwerknamen des Systems bzw. verändert ihn. Mit der Option -d liefert das Kommando stattdessen den Domainnamen.

history

history
zeigt eine Liste der zuletzt in die Shell eingegebenen Befehle an


history -c
löscht die Liste der zuletzt in die Shell eingegebenen Befehle an


history [n]
zeigt eine Liste der [n] zuletzt in die Shell eingegebenen Befehle an

hexdump

hexdump -C DATEI
gibt die DATEI im Hex- und ASCII-Format aus.

head

head -n zeilen
gibt die angegebene Anzahl von Zeilen aus.


head -q
verhindert die Ausgabe der Dateinamen als Kopfzeile


head -v
schreibt den Dateinamen als Kopfzeile vor die Ausgabe


head [optionen] datei
gibt die ersten zehn zeilen einer Textdatei am Bildschirm aus

getfacl

getfacl -d DATEI
zeigt Informationen über den Eigentümer der DATEI an


getfacl DATEI
zeigt Informationen über den Eigentümer der DATEI und die Zugriffsrechte an

halt

halt [optionen]
beendet alle laufenden Prozesse. Linux bleibt anschliessend stehen und reagiert nicht mehr auf Eingaben.

groups

groups
zeigt an, welchen Gruppen man angehört


groups BENUTZER
zeigt an, welchen Gruppen der BENUTZER angehört.

free

free
zeigt Informationen über den verfügbaren Speicherplatz (RAM und Swap-Speicher) an.


free -b
gibt den Speicherverbrauch in Byte aus


free -k
gibt den Speicherverbrauch in KByte aus (Systemvoreinstellung)


free -m
gibt den Speicherverbrauch in MByte aus


free -o
verhindert die Anzeige zu den Werten des Speicherpuffers


free -s n
gibt die Informationen über den Speicherverbrauch alle n Sekunden aus


free -t
zeigt Informationen über den verfügbaren Speicherplatz (RAM und Swap-Speicher) an und gibt zusätzlich die Summe aller Gesamtgrössen aus

find

find -name '*Dateiendung'
zeigt den Pfad aller Dateien mit der entsprechenden Dateiendung an.


find -name 'DATEI'
zeigt den Pfad der Datei an


find -name 'NAME*'
zeigt den Pfad aller Dateien an, die mit NAME beginnen

file

file [Datei]
gibt an, um welchen Dateityp es sich handelt.

fgreb

fgreb -v ' ' DATEI
gibt alle Zeilen der DATEI aus, die keine Leerzeichen enthalten


fgreb MUSTER DATEI
führt in der angegebenen DATEI eine Suche nach Zeilen mit der Zeichenfolge MUSTER durch und zeigt diese an

fc-list

fc-list
gibt eine Auflistung der vorhandenen Schriften und Schrift-Stile aus


fc-list : family
gibt eine Auflistung der vorhandenen Schriften und Informationen über ihre Schriftfamilien aus

factor

factor n
berechnet die Primfaktoren der angegebenen Zahl n und gibt sie auf der Standardausgabe aus

exit

exit [rückgabewert]
beendet ein shell-Programm. Wenn kein Rückgabewert angegeben wird, gibt das Programm 0 (ok) zurück.

du

du -a
gibt die Speicherplatzbelegung für alle Dateien aus


du -b
gibt die Speicherplatzbelegung in der Einheit Byte aus


du -c
gibt die Speicherplatzbelegung und am Ende zusätzlich die Gesamtsumme aus


du -h
gibt den belegten Speicherplatz für das/die angegebene(n) VERZEICHNIS(SE) in einem für Menschen gut lesbaren Format an


du -m
gibt die Speicherplatzbelegung in der Einheit MByte aus


du VERZEICHNIS(SE)
gibt den belegten Speicherplatz für das/die angegebene(n) VERZEICHNIS(SE) in KByte an

djpeg

djpeg
dekomprimiert ein JPEG zu einem Imagefile


djpeg "original.jpg" | ppmtopgm | cjpeg -qual 70 >"ziel.jpg"
wandelt ein mehrfarbiges Bild in Schwarz-Weiss um und speichert mit einem Komprimierungsfaktor von 70

dirs

dirs
zeigt die Liste der durch pushd gespeicherten Verzeichnisse an.

dirname

dirname zeichenkette
liefert den Pfad eines vollständigen Dateinamens. dirname /usr/bin/groff liefert also /usr/bin.

dir

dir
gibt den Inhalt des aktuellen Verzeichnisses aus

diff

diff --left-column
verhindert bei der Ausgabe im zweispaltigen Format (-y) die Anzeige gleicher Zeilen in der rechten Spalte


diff -a
behandelt alle Dateien als Textdateien und dient beispielsweise dazu, Binärdateien zu vergleichen


diff -b
ignoriert Leerzeichen am Zeilenende und sieht mehrfache Leerzeichen als nur ein Leerzeichen an


diff -B
lässt Leerzeilen beim Vergleich unberücksichtigt


diff -c
ist ein anderes Ausgabeformat, welches die Zeilen in einem Zusammenhang mit anderen Zeilen ausgibt. Die Anzahl der zugehörigen Zeilen beträgt bei der Option -c 3 Zeilen


diff -C n
ist ein anderes Ausgabeformat, welches die Zeilen in einem Zusammenhang mit anderen Zeilen ausgibt. Die Anzahl der zugehörigen Zeilen beträgt bei dieser Option n Zeilen. -C 1 erzeugt also eine Ausgabe, mit jeweils einer Zeile vor und einer Zeile nach der differierenden Zeile.


diff -d
dient zur Beschleunigung des Vergleichs. Bereiche mit vielen Änderungen werden hierbei ignoriert


diff -i
ignoriert Gross- und Kleinschreibung. Grosse und kleine Buchstaben werden als identisch angesehen.


diff -q
zeigt nur an, ob zwei Dateien sich unterscheiden, nicht aber, wo.


diff -s
zeigt an, ob zwei Dateien identisch sind.


diff -w
berücksichtigt beim Vergleich keine Leerzeichen


diff -W n
regelt die maximale Ausgabebreite bei der zweispaltigen Anzeige (-y). Der Standardwert ist 130


diff -y
erzeugt eine zweispaltige Ausgabe.


diff DATEI1 DATEI2
gibt die Unterschiede zwischen den beiden gewählten Dateien aus und zeigt auch an, in welcher Zeile sie sich befinden.

df

df -h
zeigt den Speicherplatz an


df -i bzw. --inode
gibt Informationen über die verfügbaren I-Nodes an (statt des freien Speicherplatzes in kByte).


df -T
gibt für jede Partition bzw. für jeden Datenträger das Dateisystem an.

ddate

ddate
wandelt das Datum vom Gregorianischen Kalender in den Diskordianischen Kalender um (Siehe auch: Diskordianischer Kalender )


ddate +%.
... lass dich überraschen! (Siehe auch: Diskordianischer Kalender )


ddate +%A TT MM JJJJ
zeigt den vollständigen Namen des Wochentages des entsprechendes Datums im Diskordianischen Kalender an (Siehe auch: Diskordianischer Kalender )


ddate +%a TT MM JJJJ
zeigt den abgekürzten Namen des Wochentages des entsprechendes Datums im Diskordianischen Kalender an (Siehe auch: Diskordianischer Kalender )


ddate +%B TT MM JJJJ
zeigt den vollständigen Namen der Jahreszeit des entsprechendes Datums im Diskordianischen Kalender an (Siehe auch: Diskordianischer Kalender )


ddate +%b TT MM JJJJ
zeigt den abgekürzten Namen der Jahreszeit des entsprechendes Datums im Diskordianischen Kalender an (Siehe auch: Diskordianischer Kalender )


ddate +%d TT MM JJJJ
zeigt an, um den wievielten Tag der entsprechenden Jahreszeit des Diskordianischen Kalender es sich handelt (Siehe auch: Diskordianischer Kalender )


ddate +%X
zeigt die Anzahl der verbleibenden Tage bis zum X-Day an (Siehe auch: Diskordianischer Kalender )

date

date
gibt das aktuelle Datum und die Uhrzeit aus.


date -I
gibt das Datum im ISO-8601-Format aus


date -R
gibt das Datum im RFC 822-Format aus


date -r DATEI
zeigt an, wann die DATEI zum letzten Mal geändert wurde.


date -u
gibt das aktuelle Datum und die Uhrzeit aus als Greenwich Main Time (GMT) aus.


date +%a
gibt den Wochentag in abgekürzter Form aus.


date +%A
gibt den Wochentag in voller Länge aus.


date +%b
gibt den Monat in abgekürzter Form aus.


date +%B
gibt den Monat in voller Länge aus.


date +%c
gibt das aktuelle Datum und die Uhrzeit in landesspezifischer Darstellung aus.


date +%D
ist eine Abkürzung für %m/%d/%y


date +%d
gibt den Tag des Monats aus.


date +%h
gibt den Monat in abgekürzter Form aus.


date +%H
gibt die aktuelle Stunde aus im 24-Stunden-Format aus.


date +%I
gibt die aktuelle Stunde aus im 12-Stunden-Format aus.


date +%j
gibt den Tag des Jahres als Julianisches Datum aus (Tag von 001 bis 366)


date +%k
gibt die aktuelle Stunde aus im 24-Stunden-Format aus.


date +%l
gibt die aktuelle Stunde aus im 12-Stunden-Format aus.


date +%l
gibt die aktuelle Stunde aus im 12-Stunden-Format aus.


date +%m
gibt den Monat als Zahl aus.


date +%M
gibt die aktuelle Minute als Zahl aus.


date +%r
ist eine Abkürzung für %I:%M:%S %p


date +%s
zeigt an, wieviele Sekunden seit dem 01.01.1970 um 0 Uhr vergangen sind (UNIX-Zeit)


date +%S
gibt die aktuelle Sekunde als Zahl aus.


date +%T
ist eine Abkürzung für %H/%M/%S


date +%U
gibt die aktuelle Woche als Zahl aus (00 bis 53 mit Sonntag als Wochenbeginn)


date +%V
gibt die aktuelle Woche als Zahl aus (01 bis 52 mit Montag als Wochenbeginn)


date +%w
gibt den Wochentag als Zahl aus.


date +%W
gibt die aktuelle Woche als Zahl aus (00 bis 53 mit Montag als Wochenbeginn)


date +%X
gibt die Uhrzeit in landesspezifischer Darstellung aus.


date +%x
gibt das aktuelle Datum in landesspezifischer Darstellung aus.


date +%Y
gibt das Jahr als vierstellige Zahl aus


date +%y
gibt das Jahr als zweistellige Zahl aus


date +%Z
gibt den Namen der Zeitzone aus.


date +%z
gibt die numerische Zeitzone im Stil von RFC 822 aus.


date Monat(zweistellig) Tag(zweisteliig) Stunde(zweistellig) Minute(zweistellig) Jahr(zweistellig) OHNE LEERZEICHEN!
ändert das Datum und die Uhrzeit (root-Rechte erforderlich) Beispiel: date 0215132709 ändert Zeit und Datum auf den 15. Februar 2009 13:27 Uhr

convert

convert -blur radius
dient zum Verwischen des Bildes


convert -colors n
reduziert die Anzahl der RGB-Farben auf n.


convert -colorspace CMYK|GRAY|RGB|Transparent|YUV
gibt das gewünschte Farbmodell an (weitere Modelle stehen zur Auswahl).


convert -contrast bzw. +contrast
verändert den Kontrast den Bildes.


convert -crop geometry
schneidet den gewünschten Teil eines Bildes aus. Beispielsweise beschreibt -crop 50x50+100+100 ein 50 mal 50 Pixel grosses Gebiet, das an der Koordinatenposition (100, 100) beginnt.


convert -filter Point|Box|Triangle|Hermite ...
wendet den gewünschten Filter auf das Bild an.


convert -gaussian radius
verwischt das Bild mit dem Gauß-Operator.


convert -normalize
normalisiert die Farbverteilung im Bild.


convert -quality n
gibt die gewünschte Kompressionsqualität an. Die zulässigen Werte für n hängen vom Bildformat ab.


convert -resize NxN bzw n%
verändert die Auflösung des Bildes.


convert -rotate winkel
dreht das Bild im Uhrzeigersinn um den angegebenen Winkel in Grad.


convert -trim
schneidet einfarbige Bildränder ab, wenn sie dieselbe Farbe wie die Eckpunkte des Bildes haben.


convert [optionen] bildalt bildneu
konvertiert Bilddateien von einem Format in ein anderes. In der einfachsten Form wird es in der Art convert name.tif name.jpg aufgerufen, um die angegebene TIF-Datei ind JPEG-Datei zu konvertieren. Die ursprüngliche Datei bleibt dabei erhalten.

cmp

cmp -c [Datei 1] [Datei 2]
zeigt die differierenden Bytes als Buchstaben an


cmp [Datei 1] [Datei 2]
dient zum Vergleich des Inhaltes zweier Dateien

clear

clear
löscht den Text im Terminal

chroot

chroot verzeichnis [kommando]
Ohne weitere Parameter startet chroot eine neue Shell, die das angegebene Verzeichnis als Wurzelverzeichnis / verwendet. In dieser Shell kann man interaktiv arbeiten, exit führt zurück in die ursprüngliche Shell.

Wird optional ein Kommando angegeben, wird dieses Kommando statt der Shell gestartet. Während der Ausführung des Kommandos gilt abermals das angegebene Verzeichnis als Wurzelverzeichnis.

chown

chown -R bzw. --recursive
verändert auch die Gruppenzuordnung von Dateien in allen Unterverzeichnissen.


chown [optionen] user[:gruppe] dateien
chown ändert den Besitzer und optional auch die Gruppenzugehörigkeit einer Datei. Der Beitzer einer Datei kann nur von root verändert werden, während die Gruppe auch von anderen Benutzern eingestellt werden kann (siehe chgrp)

chmod

chmod [optionen] Datei
ändert die Zugriffsrechte an einer Datei


chmod 001 Datei
vergibt die Berechtigung: Ausführbar von Jedem


chmod 002 Datei
vergibt die Berechtigung: Änderbar für Jeden


chmod 004 Datei
vergibt die Berechtigung: Lesbar für Jeden


chmod 010 Datei
vergibt die Berechtigung: Ausführbar von der Benutzergruppe


chmod 020 Datei
vergibt die Berechtigung: Änderbar für die Benutzergruppe


chmod 040 Datei
vergibt die Berechtigung: Lesbar für die Benutzergruppe


chmod 100 Datei
vergibt die Berechtigung: Ausführbar vom Eigentümer


chmod 200 Datei
vergibt die Berechtigung: Änderbar für den Eigentümer


chmod 400 Datei
vergibt die Berechtigung: Lesbar für den Eigentümer

chgrp

chgrp -R bzw. --recursive
verändert auch die Gruppenzuordnung von Dateien in allen Unterverzeichnissen.


chgrp [optionen] gruppe dateien
chgrp ändert die Gruppenzugehörigkeit von Dateien. Der Besitzer einer Datei kann diese Datei nur seinen eigenen Gruppen zuordnen. Für einen Benutzer ist das Kommando also nur dann von Bedeutung, wenn er mehreren Gruppen angehört. root kann beliebige Zuordnungen treffen

cd

cd -
wechselt in das zuvor ausgewählte Verzeichnis


cd ..
wechselt in das übergeordnete Verzeichnis


cd [VERZ]
wechselt ins Verzeichnis [VERZ]


cd [verzeichnis]
wechselt in das angegebene (Unter-)Verzeichnis. Wenn kein Verzeichnis angegeben wird, wechselt cd in das Heimatverzeichnis. Wenn als Verzeichnis - angegeben wird, wechselt cd in das zuletzt gültige Verzeichnis.


cd /
wechselt ins Hauptverzeichnis

cat

cat -b
zeigt den Inhalt der Datei mit Zeilennummern an, allerdings werden leere Zeilen weggelassen


cat -e
erzeugt das Zeichen "$" hinter jedem Zeilenumbruch


cat -n
zeigt den Inhalt der Datei mit Zeilennummern an


cat [DATEI]
zeigt den kompletten Inhalt der Datei [DATEI] in der Shell an

bg

bg [prozess]
setzt einen unterbrochenen Prozess im Hintergrund fort. Wenn keine Prozessnummer angegeben wird, gilt bg für den zuletzt unterbrochenen Prozess. Andernfalls muss der Prozess durch seinen Namen oder die bash-interne Jobnummer (nicht PID) angegeben werden.

basename

basename PFAD
ermittelt den Dateinamen aus einem eingegebenen Pfad. Beispielsweise erzeugt die Eingabe 'basename usr/simon/home/Dokumente/Test.txt' die Ausgabe 'Test.txt'.

aspell

aspell --lang=de_DE -c DATEI
dient zur Überprüfung der DATEI auf Rechtschreibfehler und liefert Verbesserungsvorschläge

arch

arch
zeigt an, um welche Prozessorfamilie es sich handelt.

apt-key

apt-key kommando
verwaltet die öffentlichen Schlüssel von APT-Paketquellen.


apt-key add schlüsseldatei.gpg
fügt den Schlüssel aus der angegebenen Datei zur Liste der APT-Schlüssel hinzu.


apt-key del id
löscht den anhand der ID-Nummer spezifizierten Schlüssel aus der Liste der APT-Schlüssel.


apt-key list
liefert eine Liste aller dem APT-System bekannten Schlüssel.

apt-get

apt-get [optionen] kommando
installiert, aktualisiert und entfernt Debian-Pakete. Sämtliche Paketverwaltungsfunktionen werden in Form von Kommandos durchgeführt (z.B. apt-get install paketname)


apt-get dist-upgrade
ist insbesondere dazu gedacht, eine gesamte Distribution auf die nächstneuere Version zu aktualisieren. (Dazu müssen vorher die Paketquellen in /etc/apt/sources.list entsprechend neu eingestellt werden.)


apt-get install name1 name 2 ...
sucht die Pakete name1, name2 etc. auf allen APT-Paketquellen, lädt sie herunter und installiert sie. Gegebenenfalls werden auch weitere Pakete geladen und installiert oder aktualisiert, um Paketabhängigkeiten zu erfüllen.


apt-get remove name1 name2 ..
dient zur Deinstallation der angegebenen Pakete.


apt-get source name
installiert den Quellcode des Pakets in das aktuelle Verzeichnis.


apt-get update
aktualisiert die Paketlisten der in sources.list angegeben Archive. Dabei werden nur die Metadaten der Paketquellen gelesen und in APT-Cache-Dateien eingetragen. Es werden aber keine Pakete heruntergeladen oder aktualisiert. Der einzige Zweck dieses Kommandos ist, dass apt-get weiss, welche Pakete im Internet zur Verfügung stehen.


apt-get upgrade
aktualisiert alle installierten Pakete, soweit in den Paketquellen neuere Versionen zur Verfügung stehen.

apt-cdrom

apt-cdrom [optionen] add
ermittelt alle auf der CD verfügbaren Pakete und trägt sie in eine APT-Cache-Datei ein. Gleichzeitig wird die CD als zusätzliche Paketquelle in /etc/apt/sources.list eingefügt. Wenn apt-cdrom die CD/DVD nicht findet, geben Sie deren Verzeichnis mit der Option -d an.

alternatives

alternatives [optionen] kommando
ist die Red-Hat- bzw. Fedora-Variante von update-alternatives. Die Syntax der beiden Kommandos ist weitgehend identisch.

alien

alien [optionen] paketdatei
wandelt die angegebene Paketdatei in ein anderes Format um. Das gewünschte Format wird durch die Optionen -to-deb (Debian), -to-rpm (RPM) oder -to-tgz (tar-Archiv) angegeben. alien muss von root ausgeführt werden, damit die Besitzer und Zugriffsrechte der neuen Pakete richtig eingestellt werden.

adduser

adduser --disabled-login
verzichet auf die Passwort-Frage. Ein Login ist unmöglich, bis das Passwort eingestellt wird.


adduser --gecos 'vollständiger Name'
verzichtet auf die Fragen nach dem vollständigen Namen, dem (Büro-)Raum, den Telefonnummern und anderen Informationen.


adduser --group
richtet nur eine neue Gruppe ein (keinen Benutzer). adduser --group entspricht addgroup.


adduser --system
richtet einen System-Benutzer ein. Dabei wird die UID aus dem Bereich für System-Benutzer gewählt und der Login blockiert. Es kann kein Passwort angegeben werden.


adduser --uid n
weist dem Benutzer die angegebene UID-Nummer zu (user identification)


adduser [optionen] name
richtet auf Debian-Systemen einen neuen Benutzer ein und berücksichtigt dabei die Einstellungen aus /etc/adduser.conf. Insbesondere wird für jeden Benutzer auch eine gleichnamige Gruppe erzeugt und dem neuen Benutzer zugeordnet. Bei Fedora und Red Hat ist adduser ein Link auf das Kommando useradd.

addgroup

addgroup --gid n
weist der Gruppe die angegebene GID-Nummer zu (group identification).


addgroup [optionen] name
richtet auf Debian-Systemen eine neue Gruppe ein und berücksichtigt dabei die Einstellungen aus /etc/adduser.conf. Bei Fedora und Red Hat ist addgroup ein Link auf das Kommando groupadd

a2ps

a2ps --delegate=no
Datei nicht durch ein anderes Programm verarbeiten.


a2ps --highlight-level=none
keine Syntaxhervorhebung durchführen


a2ps --list=defaults
liefert eine Liste aller Standardeinstellungen von a2ps


a2ps -B
keinen Rahmen um den Text drucken


a2ps -fn
stellt die Schriftgrösse auf n Punkt ein. Damit ändert sich automatisch auch der Zeilenabstand die Anzahl der Zeilen pro Seite. n wird durch eine Fliesskommazahl angegeben


a2ps -l
einspaltiger Druck (statt zweispaltig im Landscape-Modus)


a2ps -Mpapierformat bzw. --medium=papierformat
verwendet das angegebene Papierformat (z.B. A3, A4 ...)


a2ps -o dateiname
speichert den resultierenden PostScript-Code in der angegebenen Datei. Wird diese Option nicht verwendet, überträgt a2ps den PostScript-Code automatisch an den Standarddrucker.


a2ps -R
Längsformat (Portrait) statt im Querformat (Landscape)


a2ps -X charset
gibt den Zeichensatz des Textes an (z.B. ASCII, ison, latin). Unicode wird leider nicht unterstützt.


a2ps [optionen] textdatei -o psdatei
a2ps wandelt Textdateien in das PostScript-Format um.

apt-cache

apt-cache kommando
liefert Informationen über verfügbare bzw. bereits installierte Pakete

apt-cache show paketname
liefert eine kurze Paketbeschreibung. Das funktioniert auch für nicht installierte Pakete, sofern sich die Paketbeschreibung im Cache befindet

apt-cache showpkg paketname
zeigt die Abhängigkeitsinformationen für das Paket an

apt-cache search muster
liefert eine Liste aller verfügbaren Pakete, in deren Paketnamen oder Paketkurzbeschreibung der Suchtext muster vorkommt. Die zusätzliche Option -names-only schränkt die Suche auf den Paketnamen ein

apt-cache stats
iefert ein Statistik über die Anzahl der installierten und verfügbaren Pakete

apropos

apropos thema
liefert eine Liste aller man-Texte, die Informationen zum angegebenen Thema enthalten

apropos -e
schränkt die Suche auf exakte Übereinstimmungen ein

animate

animate DATEI(EN)
öffnet die angegebenen(n) Bilddatei(en) in Image Magick

animate -delay Wert DATEI(EN)
öffnet die angegebenen(n) Bilddatei(en) in Image Magick mit der Verzögerung WERT

animate -verbose DATEI(EN)
zeigt detaillierte Informationen über das Bild an

unalias

unalias (NAME)
dient zum Entfernen des entsprechenden NAMENS aus der alias-Liste

unalias -a
dient zum Entfernen aller Aliase

alias

alias abkürzung='kommando'
alias definiert eine neue Abkürzung bzw. zeigt eine vorhandene Abkürzung an
(Für meine unermüdliche Arbeit mit diesem Blog erhoffe ich nichts anderes, als Ruhm und Ehre, doch wer unbedingt noch einen drauflegen will, darf gerne eine Kleinigkeit spenden oder sich mal auf meiner Amazon-Wunschliste umsehen;)

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